In einer Förderschule mit anthroposophischer Ausrichtung übernehmen Lehrer und Eltern die Aufgaben der Schulleitung und Verwaltung. Die gewählten Gremienmitglieder treffen ihre Entscheidungen in der Regel basisdemokratisch. Ein Ziel der Beratung war es, die Arbeitsfähigkeit auch in Konfliktsituationen sicher zu stellen.
Zunächst wurden Abstimmungsmodi vereinbart und die weiteren Schritte erfolgten streng nach diesen Regeln. In den Gremien wurde das simultane Protokollieren der Sitzung und eine feste Moderation eingeführt, was sich schnell als hilfreich erwies.
Die Zuständigkeiten der Gremien waren nicht eindeutig abgegrenzt. Im Laufe eines Jahres definierten die Gremien in Mandaten Zweck, Ziele und Aufgaben. In Schnittstellen-Workshops wurden gemeinsame Prozesse beschrieben, um die Zusammenarbeit verbindlich zu klären.
